10 Top-Sehenswürdigkeiten in Dresden

Dresden liegt im äußersten Osten Deutschlands und genießt den Ruf, eine der markantesten Städte des Landes zu sein. Bevor sie im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde, war die Stadt wegen ihrer verschwenderischen Sammlung atemberaubender Kunst und Architektur als Juwelenkästchen bekannt.

Nach vielen Jahren wurden die meisten Touristenattraktionen in Dresden vollständig restauriert, darunter weltberühmte Wahrzeichen wie der prächtige Zwinger und die Semperoper. Dresden, die Hauptstadt des Freistaates Sachsen, liegt an der schönen Elbe. Diese bemerkenswerte Stadt ist wirklich ein kulturelles und architektonisches Wunderland.

Siehe auch: Übernachten in Dresden

10. Hofkirche[SIEHE KARTE]

HofkircheBert Kaufmann / Flickr

Die katholische Hofkirche wurde im 18. Jahrhundert vom sächsischen Herrscher August III. als Gegengewicht zur evangelischen Frauenkirche erbaut. Die barocke Kirche ist eines der schönsten Gebäude Dresdens. Die ursprüngliche Dresdner Kathedrale wurde während der Bombardierung der Stadt durch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg in Trümmern zurückgelassen. Es wurde in den 80er Jahren von der DDR-Regierung restauriert. Heute können Besucher wieder die erstaunliche Schönheit dieser in Pastelltönen gestrichenen und mit Gold verzierten Kathedrale genießen. Der Dresdner Dom ist auch für seine ungewöhnliche runde Form bekannt. Bei der Restaurierung wurden Teile der ursprünglichen Struktur in den Bau des neuen Gebäudes integriert. Außerdem wurde als Erinnerung an die Vergangenheit neben dem Altar ein verdrehtes und verbranntes Kreuz aufgestellt, das einst auf der Kuppel stand.

9. Großer Garten[SIEHE KARTE]

Grosser GartenPatrick Ribeiro / Wikipedia

Der passend benannte Grosse Garten ist in den wärmeren Monaten ein entspannender Zufluchtsort. Herzstück des Parks ist der Sommerpalast, ein barockes Meisterwerk aus dem 17. Jahrhundert. Es ist eines der frühesten Beispiele barocker Architektur in Deutschland. Das Areal rund um das Schloss ist seit 1814 ein öffentlicher Park. Heute ist es der größte Park Dresdens und beherbergt den Zoo Dresden und den Botanischen Garten, in dem Besucher eine Vielzahl von Bäumen, Sträuchern und Blumen erkunden können. Von April bis Oktober fährt ein Miniaturzug durch den Park.

8. Kunsthofpassage[SIEHE KARTE]

Kunsthofpassage
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Daikrieg / Flickr

Die Kunsthofpassage ist ein Schaufenster moderner Kunst und ein farbenfrohes und fantasievolles Viertel im Dresdner Studentenviertel in der Neustadt. Die Passage besteht aus mehreren Innenhöfen, in denen Besucher an skurril bemalten Gebäuden vorbeischlendern können. Einer der berühmtesten ist als „Hof der Elemente“ bekannt. Dieses hellblaue Gemälde verfügt über ein erstaunliches Merkmal, „singende“ Abflussrohre. Wenn es regnet, spielt das ausgeklügelte Dachrinnensystem dieses hellblauen Gebäudes „Musik“. Es gibt einen weiteren Innenhof, der mit lebhaften Tieren, darunter Affen, geschmückt ist. Die Kunsthofpassage ist auch für ihre kunstvollen Boutiquen und kleinen Cafés bekannt.

7. Schloss Pillnitz[SIEHE KARTE]

Pillnitz CastleHarshil.Shah / Flickr

Das Schloss Pillnitz liegt am Ufer der Elbe und war einst die Sommerresidenz der sächsischen Könige. Die restaurierte königliche Stätte beherbergt eigentlich drei Paläste – den Riverside Palace, den Upper Palace und den New Palace – und verfügt über schöne englische Gärten. Der Eintritt ist frei und so sind diese Gärten ein beliebter Ort für die Einheimischen, um einen sonnigen Nachmittag zu genießen oder spazieren zu gehen, und natürlich auch ein beliebtes Ausflugsziel. Auf dem Gelände von Schloss Pillnitz befinden sich das Kunstgewerbemuseum, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Schlossmuseum. Pillnitz war früher ein sächsisches Dorf, ist aber heute ein Stadtteil von Dresden.

6. Brühlsche Terrasse[SIEHE KARTE]

Bruehl's Terrace

Die Brühlsche Terrasse, eine terrassenförmige Promenade mit Blick auf die Elbe, ist ein beliebter Treffpunkt, der den Spitznamen „Der Balkon Europas“ verdient hat. Es war einst ein Teil der Dresdner Schutzmauer. Aber zwischen den Jahren 1739 und 1748 wurden die Stadtmauern in einen wunderschönen Garten verwandelt. Heute genießen die Besucher einen Spaziergang an der Promenade und genießen die herrliche Aussicht sowie die beeindruckenden Statuen und die Architektur in der Gegend. Entlang der Terrasse befinden sich mehrere historische Gebäude, darunter die Akademie der Bildenden Künste (Kunstakademie) und das Sächsische Ständehaus. Es ist auch ein beliebter Ort für Zuschauer.

5. Grünes Gewölbe[SIEHE KARTE]

Green VaultArtefakte / Wikipedia

Das Grüne Gewölbe beherbergt eine der größten Schatzkammern Europas. Es befindet sich im Dresdner Schloss und enthält mehr als 4.000 Gegenstände. Besucher dieses barocken Schlosses finden prächtige Kunstwerke, darunter Goldfiguren und ungewöhnliche Stücke wie vergoldete Kelche aus Straußeneiern. Es ist auch ein Schaufenster für eine erstaunliche Sammlung von Edelsteinen und Juwelen, darunter der 41-karätige Dresdner Grüne Diamant. Dieser fast makellose apfelgrüne Edelstein ist der größte grüne Diamant der Welt.

4. Fürstenzug[SIEHE KARTE]

Procession of Princes
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Der Fürstenzug ist ein sehr großes Wandgemälde an der Außenwand des wunderschönen Stallhofs des Dresdner Schlosses. Dieses Wandbild im Freien zeigt eine Parade, an der die meisten Herrscher Sachsens zwischen 1127 und 1918 teilnehmen, beginnend mit Konrad dem Großen. Das Originalgemälde wurde von dem Künstler Wilhelm Walther in den Jahren 1890 bis 1876 geschaffen. Der Künstler hat sich selbst in das Gemälde einbezogen und tritt als letzte Figur im Fürstenzug auf. Das Original wurde in der Sgraffito-Keramik-Technik hergestellt. Aber als dieses Wandbild verblasste, wurde es durch 25.000 Meissener Keramikfliesen ersetzt und ist heute das größte Porzellanwandbild der Welt.

3. Semperoper[SIEHE KARTE]

Semper Opera House

Die 1841 erbaute Semperoper, kurz Semperoper, ist ein beeindruckendes Beispiel barocker Architektur und befindet sich in der Dresdner Altstadt. Es ist nach seinem Architekten Gottfried Semper benannt. Die Semperoper ist die Heimat der Sächsischen Staatskapelle und des Semperoper-Balletts. Das Bauwerk wurde im Laufe seiner Geschichte mehrmals umgebaut. Ein Brand im Jahr 1869 beschädigte einen Teil des Gebäudes und 1945 zerstörten Bombenangriffe der Alliierten einen Großteil des Gebäudes. Die Semperoper wurde mit Ausnahme einiger moderner Annehmlichkeiten als exakte Nachbildung wieder aufgebaut. Es wurde genau 40 Jahre nach seiner Zerstörung am 13. Februar 1985 wiedereröffnet. 2002 wurde das Gebäude beim Hochwasser der nahe gelegenen Elbe erneut beschädigt. Es wurde repariert und ist wieder für Besichtigungen geöffnet.

2. Zwinger[SIEHE KARTE]

Zwinger Palace

Gegenüber dem Dresdner Schloss liegt dieser beeindruckende Gebäudekomplex, der zwischen 1710 und 1732 erbaut wurde. Der Zwinger besteht aus sechs beeindruckenden Pavillons und diente ursprünglich der Ausrichtung von Turnieren und war auch Schauplatz verschiedener Hofaktivitäten. Heute beherbergt der Palast mehrere Museen, darunter eines, das eine große Keramiksammlung sowie eine Waffenkammer beherbergt, die ein Schaufenster deutscher Waffen ist. Dann gibt es noch den als Semperbau bekannten Flügel, in dem Besucher Gemälde alter Meister sehen können, darunter Van Dyck, Rubens und Raffael. Eines der berühmtesten und am meisten fotografierten Merkmale des Zwinger ist das Kronentor. Dieses Tor ist ein barockes Meisterwerk, ebenso wie der schöne Nymphäumbrunnen des Zwingers.

1. Frauenkirche[SIEHE KARTE]

#1 of Tourist Attractions In Dresdencpradi / Flickr

Die berühmteste Touristenattraktion in Dresden, die Frauenkirche, ist eine lutherische Kirche, die ursprünglich im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Die imposante Kuppel wurde 1738 fertiggestellt und besteht aus einer Doppelhülle mit zwei Hüllen, die die innere und äußere Kuppel bilden. Die Kirche zierte zwei Jahrhunderte lang die Skyline von Dresden, bevor sie nach dem Bombenangriff im Februar 1945 einstürzte. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands half eine Basisbewegung dabei, Spenden für den Wiederaufbau des berühmten Wahrzeichens zu sammeln. Die Kirche wurde nach Originalplänen aus den 1720er Jahren rekonstruiert und 2005 wiedereröffnet. Die von der Luftwaffe überfallene Stadt Coventry stiftete das goldene Kreuz für die Kuppel der Kirche. Die Kuppel kann bestiegen werden. Von oben genießen die Besucher einen herrlichen Blick auf Dresden und die Elbe.

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